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Schutz und Hilfe für Opfer von Straftaten

Opferhilfebüros in Niedersachsen

Stiftung Opferhilfe

Im Umgang mit Gerichten und sonstigen Behörden fühlen sich Opfer von Straftaten und deren Angehörige bei Problemen und Konflikten, die aus der Straftat resultieren, häufig unverstanden und allein gelassen. Im Strafverfahren steht zumeist die Zeugenrolle des Opfers im Mittelpunkt. Opferbedürfnisse gehen jedoch weit über das Strafverfahren und sozialrechtliche Ansprüche hinaus. Sie umfassen neben der Sicherheit vor weiteren Straftaten auch die Bewältigung des aus der Straftat resultierenden Traumas, den Beistand bei der Wiederherstellung der Würde des Opfers und bei dem Ausgleich des erlittenen Schadens und schließlich die Anerkennung, dass nur das Opfer entscheiden kann, welche Unterstützung es braucht.

Niedersachsen geht seit einigen Jahren einen neuen Weg zum umfassenderen und besseren Schutz der Opfer.

Regionale Opferhilfebüros organisieren nunmehr mit hauptamtlichen Fachkräften die notwendige respektvolle Unterstützung und Hilfe von Opfern in enger Zusammenarbeit mit anderen freien Trägern der Opferhilfe sowie mit Hilfe von Polizei, Sozialbehörden, Jugendämtern, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Zentraler Partner ist dabei der WEISSE RING e.V..

Die Opferhilfebüros sind der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen angegliedert, die der Niedersächsische Justizminister im September 2001 gegründet hat.

Ziel der Stiftung ist es, Opfern von Straftaten außerhalb der gesetzlichen Leistungen und über die Hilfe anderer Opferhilfeeinrichtungen hinaus materielle Hilfe zu gewähren und die Opferhilfe als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu fördern.

Die Opferhilfebüros bieten für Opfer konkret folgende Hilfeleistungen: Psychosoziale Betreuung und Beratung, Vermittlung zu weitergehenden Hilfs- und Beratungsangeboten, Begleitung zu Gerichts-, Behörden-, Anwalts- und Arztterminen, Unterstützung von Anträgen. Außerdem erhalten Opfer Informationen über finanzielle Hilfen und Ansprüche.

Opfer können bei den Opferhilfebüros aber auch finanzielle Hilfen aus den Mitteln der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen beantragen, insbesondere für den Ausgleich materieller und immaterieller Schäden, für Betreuungsmaßnahmen oder Maßnahmen zur psychischen Stabilisierung, für die Finanzierung von Traumatherapien und für die Zahlung von Schutzeinrichtungen.

Durch die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen können außerdem Träger von freien Opferhilfeeinrichtungen finanziell unterstützt werden und Projekte gefördert werden, die der Opferhilfe dienen.

Opferhilfebüros gibt es in ganz Niedersachsen - auch in Ihrer Nähe.
Opferhilfebüros finden Sie in folgenden Städten: Aurich, Braunschweig, Bückeburg, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Osnabrück, Oldenburg, Stade und Verden.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Stiftung Opferhilfe finden Sie auf der Homepage unter www.opferhilfe.niedersachsen.de.

Vorstand und Geschäftsführung der Stiftung

Vorstand der Stiftung ist das Niedersächsische Justizministerium.

Die Geschäfte der laufenden Verwaltung werden bei dem Oberlandesgericht Oldenburg geführt. Der Leiter der Abteilung Ambulanter Justizsozialdienst Niedersachsen (AJSD) bei dem Oberlandesgericht Oldenburg, Herr VRiOLG Dr. Freels, ist in seiner Funktion als Geschäftsführer insoweit auch zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung der Stiftung berechtigt.

Kontakt:
Stiftung Opferhilfe Niedersachsen
Geschäftsführung
Oberlandesgericht Oldenburg
Richard-Wagner-Platz 1
26135 Oldenburg

Stiftung Opferhilfe

Stiftung Opferhilfe Niedersachsen

Beratung und Begleitung für Opfer von Straftaten

Flyer

Satzung

der Stiftung „Stiftung Opferhilfe Niedersachsen“.

Qualitätsstandards der Opferhilfe

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